Produktnummer: S11P10091
EAN: 9783779920885
Gewicht: 0.759 kg
Länge: 15 mm
Höhe: 296 mm
Breite: 209 mm
Beschreibung Sexualpädagogik der Vielfalt
Der Praxisband stellt bewährte sowie völlig neue didaktische Anregungen und sexualpädagogische Methoden zusammen. Dabei steht die Heterogenität und Vielfalt von Menschen im Zentrum.
Das Werk gehört jedoch allein schon aufgrund seines hohen praktischen Nutzwertes als Fundgrube zur methodischen Vorbereitung sexualpädagogischer Angebote in die Handbibliothek aller sexualpädagogisch Arbeitenden. Daniel Kunz, socialnet.de, 3/2016
| Geschrieben von: | Carola Koppermann Elisabeth Tuider Mario Müller Petra Bruhns-Bachmann Stefan Timmermanns |
|---|---|
| Material: | Papier / Pappe |
| Alter der Zielgruppe (Jahre): | 12 14 18 - 20 |
| Sprache: | Schwere Sprache Deutsch |



Als die Methodensammlung „Sexualpädagogik der Vielfalt“ 2008 in erster Auflage erschien, hat sie eine breite öffentliche Debatte losgetreten und viel Widerstand erfahren. Die Kritikpunkte kamen aus sehr unterschiedlichen Richtungen und bezogen sich unter anderem auf die Altersangaben der Methoden, die Art der Thematisierung von Prostitution und Pornografie, aber auch auf den Umgang mit Schamgrenzen der Kinder und Jugendlichen. 2012 erschien eine überarbeitete zweite Auflage mit neuem Vorwort, ergänzt um neue Methoden und Varianten.
Unbestritten ist „Sexualpädagogik der Vielfalt“ eine umfassende Sammlung von bewährten und neuen Methoden für die sexualpädagogische Praxis, deren Inhalte ein breites Spektrum an Themen abdeckt. Wie es die Einleitung empfiehlt, und wie es auch aus fachlicher Perspektive immer gelten sollte, muss eine Entscheidung für eine Methode sich an den Bedarfen und Möglichkeiten der jungen Menschen orientieren, und nicht umgekehrt. Daher gehört die Methodensammlung zwar sicherlich zum Standard-Repertoire in der Bibliothek von sexualpädagogisch Tätigen, empfiehlt sich aber nicht als Einstiegs-Material für Interessierte „die mal was ausprobieren wollen“. Eine gute Kenntnis der Zielgruppe, ein bewusster und sensibler Umgang mit (Scham-)Grenzen und Erfahrung mit herausfordernden Situationen bilden die Grundlage für Sicherheit im Umgang mit Methoden. Und diese kommt vor allem durch Erfahrung.